Fahrsicherheitstraining: Was Entscheider wirklich wissen müssen - Häufige Fragen

Fahrsicherheitstraining: Was Entscheider wirklich wissen müssen - Häufige Fragen

Der Expertenrat von André Zaenker, Gründer mobilianz GmbH

Fahrsicherheitstraining: Was Entscheider am meisten wissen wollen

Die häufigste Fragen – beantwortet aus der Praxis, für die Praxis.

 

Wenn ich mit Geschäftsführern und Fuhrparkverantwortlichen spreche, kommen immer wieder dieselben Fragen. Ist das wirklich nötig? Was bringt das konkret? Was kostet mich das? Gute Fragen – und ich beantworte sie gern. Denn wer die Antworten kennt, trifft bessere Entscheidungen. Für sein Unternehmen. Und für seine Mitarbeiter.

 

Ist ein Fahrsicherheitstraining in Deutschland Pflicht?

Nein – in Deutschland gibt es keine gesetzliche Pflicht zum Fahrsicherheitstraining. Was es aber gibt: eine klare unternehmerische Verantwortung für die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter im Straßenverkehr.

Ein Blick ins Ausland zeigt, was möglich ist: In Österreich müssen Führerscheinneulinge innerhalb eines Jahres ein Fahrsicherheitstraining absolvieren und dieses gegenüber der Behörde nachweisen. Das Ergebnis? Die Unfallzahlen bei jungen Fahrern sanken nach Einführung dieses Modells um bis zu 40 Prozent.

Kein Gesetz zwingt Sie dazu – aber die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Wer handelt, schützt Menschen. Wer wartet, trägt das Risiko.

 

Wirtschaftlicher Hinweis

Fahrsicherheitstraining kann als betriebliche Weiterbildung steuerlich relevant sein und bei der Berufsgenossenschaft als Präventionsmaßnahme anerkannt werden. Fragen Sie Ihren Berater.

 

Sind meine Mitarbeiter beim Training versichert?

Ja – beim Fahrsicherheitstraining gilt die reguläre Fahrzeugversicherung des jeweiligen Teilnehmers. Das unterscheidet das Fahrsicherheitstraining grundlegend von einem Rennstreckentraining, wo Sonderkonditionen oder Ausschlüsse greifen können.

Für Unternehmen, die das Training mit betrieblichen Fahrzeugen durchführen lassen: Die Flottenversicherung greift entsprechend. Bei Fragen zur konkreten Absicherung empfehle ich, kurz mit Ihrer Flottenversicherung Rücksprache zu halten – aber in über 20 Jahren Trainingspraxis hat mir das noch niemand als Problem zurückgemeldet.

 

Sollten meine Mitarbeiter ein Fahrsicherheitstraining machen?

Fast immer: Ja.

Der entscheidende Punkt ist nicht, ob jemand gut fährt – sondern ob er sicher reagiert, wenn es drauf ankommt. Das sind zwei verschiedene Dinge.

Ein routinierter Fahrer mit zehnjähriger Erfahrung hat noch nie eine echte Notbremsung mit ABS durchgeführt. Er kennt sein Fahrzeug nicht in der Grenzsituation. Genau das trainieren wir.

Was konkret passiert:

       Notbremsmanöver werden so oft wiederholt, bis der Handlungsablauf sitzt

       Das Fahrzeugverhalten in kritischen Situationen wird erfahrbar und einschätzbar

       Gefahrensituationen werden früher erkannt – und besser bewertet

       Das Vertrauen ins eigene Fahrzeug steigt messbar

 

Das größte Problem in einer echten Gefahrensituation ist nicht Unwissenheit – es ist Schockstarre oder Überreaktion. Training schließt genau diese Lücke.

 

Praxistipp

Besonders wirksam ist das Training, wenn Mitarbeiter mit ihrem eigenen oder dem täglich genutzten Firmenfahrzeug fahren. mobilianz kommt zu Ihnen – mit Ihrem Fuhrpark, auf Ihrem Gelände oder in Ihrer Region.

 

Was bringt ein Fahrsicherheitstraining konkret?

Drei Dinge, die ich in jeder Trainingsgruppe beobachte:

       Handlungssicherheit: Wer Vollbremsungen zehnmal geübt hat, bremst im Ernstfall – ohne nachzudenken.

       Fahrzeugkenntnis: Viele Fahrer kennen ihr Fahrzeug nicht wirklich. Nach dem Training schon.

       Risikobewertung: Bremswege werden realistischer eingeschätzt. Das ändert das Fahrverhalten dauerhaft.

 

Für Ihr Unternehmen bedeutet das: weniger Unfälle, geringere Schadenkosten, niedrigere Ausfallzeiten – und Mitarbeiter, die abends sicher nach Hause kommen.

 

Unternehmenshinweis

Die mobilianz drei- bis vierstündigen Kurzzeittrainings sind speziell auf die häufigsten Unfallursachen im betrieblichen Alltag ausgerichtet – ohne Ganztagesausfall, direkt beim Kunden vor Ort, bzw. so nah wie möglich dran. Die Trainings sind in das ganzheitliche mobilianz-Kompetenzmodell eingegliedert.

 

Wer bietet Fahrsicherheitstrainings an – und was ist der Unterschied?

Den klassischen Anbietermarkt kennen die meisten: ADAC, ACE, Verkehrswacht und weitere DVR-Mitglieder bieten standardisierte Ganztagestrainings auf festen Sicherheitsgeländen an. Das ist solide – aber es passt nicht für jedes Unternehmen.

mobilianz verfolgt einen anderen Ansatz:

       Trainings von 1 bis 4 Stunden – passend zur Verfügbarkeit Ihrer Mitarbeiter

       Durchführung so direkt wie möglich bei Ihnen vor Ort – kein Anreiseaufwand, kein Halbtagesausfall

       Training mit Ihrem eigenen Fuhrpark – Pkw, Transporter, gemischte Flotten

       Modulares Angebot: Onroad, Offroad, Notfallszenarien, Bergen & Retten

 

Ich bringe über 20 Jahre Erfahrung als Fahrsicherheitstrainer mit – in 15 Ländern auf 4 Kontinenten, darunter auch Einsätze in Krisenregionen. Was ich daraus mitgenommen habe: Sicherheit beginnt damit, dass man weiß, was das eigene Fahrzeug kann – und was nicht.

 

Wie läuft ein Fahrsicherheitstraining bei mobilianz ab?

Kein Frontalvortrag. Kein Theoriemarathon. Wir arbeiten fahraktiv – vom ersten bis zum letzten Moment.

Ein typisches 3h-Training mit mobilianz:

       Kurze Einweisung: Was erwartet uns, was werden wir spüren?

       Notbremsungen: mehrfach, mit Steigerung – bis der Ablauf sitzt

       Ausweichmanöver: Reaktion auf plötzliche Hindernisse

       Situationseinschätzung: Wann bin ich noch sicher? Wann nicht mehr?

       Abschlussgespräch: Was nehme ich mit? Was ändere ich?

 

Das Format passt sich Ihrer Gruppe, Ihrem Fuhrpark und Ihren Zielen an. Wir planen gemeinsam – und ich sage Ihnen ehrlich, was sinnvoll ist und was nicht.

 

Was kostet ein Fahrsicherheitstraining?

Standardmäßig bewegen sich Fahrsicherheitstrainings zwischen 100 und 300 Euro pro Person für klassische Tagesformate.

Wichtiger als der Preis ist die Frage, was es kostet, wenn nichts passiert. Ein einziger Auffahrunfall mit Sachschaden kostet Ihr Unternehmen schnell 3.000 bis 8.000 Euro – direkt und indirekt. Ein Personenschaden ein Vielfaches davon.

Das mobilianz-Angebot für Unternehmen wird individuell kalkuliert – abhängig von Teilnehmerzahl, Format und Aufwand. Sprechen Sie mich direkt an. Ich erstelle Ihnen ein konkretes Angebot für Ihre Situation.

 

📊  Wirtschaftliches Argument

Viele Berufsgenossenschaften fördern oder bezuschussen Fahrsicherheitstrainings als Präventionsmaßnahme. Der Aufwand kann sich damit erheblich reduzieren – teils auf null.

 

Oft werden dabei aber Reisekosten, Ausfallkosten und Lohnkosten nicht berücksichtigt. Bei einer ganzheitlichen Kalkulation rechnet es sich oft, auf Zuschüsse (die an ein enges Korsett gebunden sind) zu verzichten.

 

Mein Fazit

Fahrsicherheitstraining ist keine Pflicht. Aber es ist eine der wenigen betrieblichen Maßnahmen, die gleichzeitig Menschen schützt, Kosten senkt und messbar wirkt – ohne großen Organisationsaufwand.

Wer seine Mitarbeiter täglich in Fahrzeugen unterwegs hat, trägt Verantwortung. Ich helfe Ihnen, dieser Verantwortung gerecht zu werden – praxisnah, ohne Overhead, direkt bei Ihnen vor Ort.

 

Über mobilianz

mobilianz GmbH mit Sitz in Gera (Thüringen) ist spezialisiert auf Fahrsicherheits- und Kompetenztrainings für kleine und mittelständische Unternehmen. Kurze Formate ab einer Stunde, direkt beim Kunden, mit dem vorhandenen Fuhrpark – in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

André Zaenker ist Gründer und Geschäftsführer von mobilianz sowie aktiver Fahrsicherheitstrainer mit Einsätzen in 15 Ländern auf 4 Kontinenten seit 2010.

 

mobilianz GmbH · Gera, Thüringen · www.mobilianz.de · © mobilianz GmbH

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